Julia schaut sich um – von Thierhaupten bis Landsberg

Faszinierend ist vor allem seine Farbe: von hellblau-türkis bis jadegrün. Das Farbspiel des Lechs liegt an zwei Dingen. Zum einen an dem hohen Gehalt an Mineralien und zum anderen an seiner niedrigen Temperatur. Das macht es für planktonartiges Leben schwer. Nach der Wertach-Mündung bei Augsburg ist aber Schluss damit: die Wertach schiebt sich mit ihrem grünbraunen Wasser darüber. Bei der Länge des Flusses ist man sich nicht ganz sicher. Die Angaben liegen zwischen 248 und 285 Kilometer. Das macht ihn dann nach Isar und Inn zum drittgrößten Donau-Zufluss.

Obwohl es auch mit dem Fahrrad schöne Möglichkeiten gibt, entlang des Lechs interessante Ziele zu erkunden, hat sich Julia diesmal für ein E-Auto entschieden. Sie setzt bei ihrer Tour auf eine Mischung von Kultur und Wissen, mit einer gehörigen Portion Action obendrauf. Sie erfährt, was Hadern sind, testet für euch, wie sich nicht ganz 15 Grad Wassertemperatur in einem Neoprenanzug anfühlen und findet heraus, wie viel Kraft im Lech steckt. Sie spricht dabei unter anderem mit einer Olympiateilnehmerin und einem bekennenden Wasserkraft-Fan.

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1. Thierhaupten – Klostermühlenmuseum

Ein wirklich sehr liebevoll gestaltetes Museum – und das mit sehr viel Erlebnis- und Mitmachpotenzial. Gerade die Papierherstellung ist nicht nur für Kinder eine prägende Erfahrung. Die ehemalige Getreidemühle steht seit mehr als 450 Jahren in Thierhaupten und zeigt heute anschaulich die verschiedenen Mühlentypen, die einst vom Kloster Thierhaupten betrieben wurden (Getreide, Öl, Säge und Papier). Auch interessant: die Wasserversorgung des Klosters über Pumpen und Wasserleitungen aus Holz.

julia

DER LECH-REPORTER-TIPP
Unbedingt eine der spannenden Führungen vorab buchen. Es lohnt sich.

Klostermühlenmuseum Thierhaupten, Franzengasse 21, 86672 Thierhaupten
Mühlentelefon: Tel.: 0 82 71 / 17 69, Führungen buchbar unter: Tel: 0 82 71 / 53 4954 www.klostermuehlenmuseum.de

2. Langweid – Lechmuseum Bayern

Wer wissen will, wie viel Kraft in so einem Fluss steckt und wie man sie nutzbar macht, ist hier gut aufgehoben. Das Kraftwerk Langweid ist zwar noch in Betrieb, aber ein Teil dient heute als Museum. Besonders beeindruckend ist der Gang in den Bauch des Kraftwerks. In der historischen Turbinenkammer werden einem die Ausmaße und die Kraft des Wassers bewusst.

julia

DER LECH-REPORTER-TIPP
Wir haben aus sicherer Quelle den Tipp bekommen, dass es im Museum in den nächsten Wochen eine Neuerung gibt, die einen Besuch noch lohnender macht. Auch für Wiederholungstäter.

Lechmuseum Bayern, Wasserkraftwerk Langweid, Lechwerkstraße 19, 86462 Langweid, T +49 821 328-1658, F +49 821 328-1660, www.lechmuseum.de

3. Augsburg – Eiskanal Augsburg

Damals eine kleine Sensation und auch heute noch einzigartig – die Wildwasseranlage im Augsburger Stadtteil Spickel. Der Eiskanal diente ursprünglich als Umgehungskanal für Treibeis im Winter, damit dieses nicht die Turbinen des Wasserkraftwerks beschädigen konnte. Zu den Olympischen Sommerspielen 1972 wurde daraus das weltweit erste künstliche Kanuslalom-Stadion und ist bis heute Vorbild beim Bau neuer Strecken. Was es mit der Faszination Wildwasser auf sich hat, erfährt Julia live und aus erster Hand von einer Olympia-Kanutin.

julia

DER LECH-REPORTER-TIPP
Wer selbst mal wie ich auf dem Eiskanal raften will, kann sich bei Rafting Tours Augsburg (www.raftingcanyoning.com) melden – ein Riesenspaß.

Kanu-Schwaben-Augsburg, Am Eiskanal 49a, 86161 Augsburg, +49 (0)821 552402 (Büro nur zeitweise besetzt), +49 (0)821 709519, mail@kanu-schwaben-augsburg.de, www.kanu-schwaben-augsburg.de

4. Landsberg – Lechpark „Pössinger Au“ Wildgehege

In Landsberg kann man die Tour schön ausklingen lassen und noch eine kleine Wanderung unternehmen. Vorbei am alten Nonnenturm, einem Eckpfeiler der einstigen Stadtbefestigung, führt der Weg hinein in die ‚Pössinger Au‘ – mit etwas Glück gibt es Wildtiere ganz nah zu erkunden. Wir hatten bei unserem Besuch Glück und es gab im Wildschweingehege ganz junge Frischlinge zu sehen.

julia

DER LECH-REPORTER-TIPP
Wer nahe des Wildparks nett einkehren will, sollte die ein bis zwei Kilometer nach Süden in Richtung Pitzling gehen, bis zum Ausflugslokal Teufelsküche. Einfach den Schildern im Wildpark folgen – www.teufelsküche-landsberg.de

Tourismusverband Ammersee-Lech e.V., Hauptplatz 152, 86899 Landsberg, Tel.: 0 8191/128-247, info@ammerseelech.de, www.ammerseelech.de

 

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